Sonntag, 12. Juni 2016

12 von 12 im Juni


1. Moin!



2. Wach werden.


3. Frühstück. 


 4. Wat mut, dat mut.



5. Gleich: Kurzbesuch der Verwandten. Hausgucken.


6. Rhabarber-Aprikosen-Marmelade to be. 









































7. Das letzte Stück: für mich.



8. Finally endlich mal ausgemistet und eingeräumt: das Nähzimmer-Regal.



9. Aufgebaut. Klein und fein und inzwischen völlig ausreichend. 


10. Erste Amtshandlung: Hosenreparatur.


11. Die Rüben wünschen TK-Pizza. *örks* Ich bleibe beim Schmusi.


12. Und nun: Fussball. Oder Minecraft. Oder Handy. Und ich: Super Kid Mohair. Muss ja mal fertig werden.


Alle anderen wie immer bei Caro.

Dienstag, 12. April 2016

12 von 12 aus dem neuen Haus

1. Rüben-Frühstück

2. Kind 1 empfiehlt Gulasch zum Mittag, weil im Angebot.

3. Gefiltertes Wasser aus dem Hahn ist einfach toll. Jeden Tag freue ich mich über diese Kaufentscheidung.

4. Muddern folgt des Kindes Rat und hat noch vor 8 Uhr die Zutaten für das Mittagessen im Büddel.

5. Einer der Gründe für den Hausbau so und nicht anders: die Morgensonne auf den Holzdielen der Küche. Ich liebe es!

6. Glasbruch bei meiner Amazonbestellung. Ärgerlich, weil es nämlich super verpackt war und ein Geschenk werden sollte. 

7.  Marko, unser Gartenbauer, ist dem 40-Tonner, der zu groß und unwendig für die Anwohnerstrasse war, entgegengefahren und hat unsere Fahrradhaus-Lieferung aus der Parallelstrasse abgeholt. Der Schatz!

8. Mein Lieblingsort zur Zeit. Der blühende Platz vor der Postfiliale ums Eck. Ein Traum in rosa.

9. Seminarvorbereitung für meine Prüflinge

10. Meine tollen Kinder haben sich ein sensationelles Abendbrot gezaubert. Mir fiel um 19.10 Uhr ein, dass 19.30 Uhr Elternabend ist. Aaaaah!

11. Der vermeintliche Elternabend war eine langweilige Infoveranstaltung zur Zweitsprachenwahl. 

12. Lesenswerter Hamburg-Roman. Gute Nacht! 

Alle anderen findet ihr auf Caros Liste. Viel Spaß beim Stöbern.








Samstag, 12. März 2016

12 von 12 aus Katowice

12 von 12 kommt in diesem Monat aus Polen. Genauer gesagt aus Südpolen. Und noch genauer aus der Hauptstadt der Woiwodschaft Schlesien: Kattowitz.

Eine Stadt inmitten von Kohle-und Erzabbau. Mitnichten eine, der man einen Schönheitspreis verleihen könnte. 

Tatsächlich ist Katowice keine Touristenattraktion auf den ersten Blick: kein Schloss, kein Palast, keine Fußgängerzone mit Luxus-Shopping-Meile, keine Brücken und keine romantischen Seeufer, keine Ruinen und keine historisch-schnuckelige Altstadt. 

Und doch steht mitten in dieser Stadt eine Konzerthalle, in der wir die ganze Woche probten und unsere Konzerte aufführen.

Am 1. Oktober 2014 wurde das neue Musikzentrum mit einem neuen Konzertsaal für das Nationale Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks eingeweiht. Diese NOSPR Konzerthalle hat 1800 Plätze und soll zu den besten Konzertsälen Europas gehören.
Unsere beiden Konzerte - einmal die Bach'sche Matthäuspassion und morgen die Johannespassion - sind komplett ausverkauft. 

Doch nun zu 12 von 12:

1. Weil wir in dieser Woche noch nicht ein einziges Mal die Sonne gesehen haben vor lauter Diesigkeit, Regen und Nebel (Smog?), ist es total egal, ob die Vorhänge auf oder zu sind. Guten Morgen!



2. Hotel-Frühstück



3. Der Vormittag ist frei und wir versuchen, die letzten Zloty loszuwerden.



4. Doppelt gemoppelt.



5. Die Cafeteria der Konzerthalle ist der absolute Knaller. Unfassbar gutes Essen, selbst gekocht, jeden Tag 5 verschiedene Gerichte, immer mit frischem Salat und sensationellem Kaffee aus der Siebträgermaschine.



6. Eine Kette für mich vom Ostermarkt vor dem Katowicer Theater. Die Kunsthandwerkerin Avenna Ewa Pikula hat sogar einen Dawanda-Shop.
Sie verarbeitet kleine und kleinste Teile aus ehemaligen Uhrmechanismen in Harz mit einer beeindruckenden Präzision.



7. Eine Kette für die Herzensbuben-Mama. Von der gleichen Kunsthandwerkerin, dieses Mal mit von ihr selbst gepflückten und gepressten Blüten.
Ein unfassbar aufwändiger Prozess der Herstellung und ein Preis, der einem die Tränen in die Augen treibt. (Ihre Preise bei Dawanda sind identisch mit denen von heute an ihrem Marktstand).



8. Generalprobe.



9. Nachrichten und viele Bilder von Zuhause. Die Innentüren sind drin, die Sanitärinstallateure sind fertig. Hier und da fehlt noch eine Fuge, wie hier in der Dusche, aber im Großen und Ganzen können wir tatsächlich nächste Woche umziehen! Hurra!



10. Kurzstopp an der Tanke vor unserem Hotel.



11. Zimmerparty: Spieleabend mit dem üblichen Tourneekartenspiel: Wizzard.



12. Der Koffer ist gepackt. Morgen Mittag frohlocken wir noch einmal und fliegen danach wieder nach Hause. Gute Nacht! 





Freitag, 12. Februar 2016

12 von 12 im Februar

 Seit dieser Woche habe ich Semesterferien bis zum 16. März. 
Das bedeutet, ich habe ein paar Wochen hochschulfrei und werde trotzdem weiterbezahlt. Was für ein Luxus. Das kenne ich so nicht und genieße es darum besonders. 

Die freie Zeit verbringe ich zumeist auf der Baustelle, während die Rüben in der Schule sind. Am Dienstag war Teilübergabe. Das heisst: wir können nun unsere Eigenleistung erbringen. Wände streichen und Fussboden verlegen.
Vor dem Streichen müssen die Wände aber erst geschliffen, Schadstellen vergipst und die Betondecken mit Vlies tapeziert werden. Erst danach kann das Parkett verlegt werden, sonst ist es Mehrarbeit mit Abkleben und Abdecken.
Nächste Woche bin ich auf Reisen. So viel wie möglich möchte ich also bis zum Sonntag schaffen. Leider übernehme ich mich gerade mit meinem angeschlagenen Rücken und kann nicht so wie ich gern möchte. Das nervt. 

 Schulfrühstück

 Wochenplan KW 7 für die Eltern, während ich on tour bin. 

Ab auf die Baustelle.

Der Herzbube muss hoch hinaus und vergnügt sich mit Fugen-Acryl.

Das Jahr ist echt schon voll. Uffz.

Das Mittagessen dafür ratzfatz leer.

Klavierschüler unterrichten nebenan bei den Schwiegis. 
Nicht mehr lange, dann wieder am eigenen Instrument.

Anruf. Einspringer. Morgen. Dann lerne ich mal fix die Noten.

Abendhimmel.

Kind 1 beim Freund, Herzbube probt, Kind 2 und ich essen Waffeln als Abendbrot. :)

 Da bringt der Postmann doch spät noch das seit Tagen ersehnte Päckchen fürs Rübchen.
Das Wändeschleifen mit der Schleifgiraffe tut mir überhaupt nicht gut.
 Aber es muss gemacht werden. 
Ich gehe nun mit Wärmepflaster, Dinkelkissen und Wärmflasche früh ins Bett. Gute Nacht!


Noch mehr 12 von 12 gibt es hier.



Donnerstag, 21. Januar 2016

Prüfungszeit

6.15 Uhr. Ich stehe auf, verlasse leise das Schlafzimmer, gehe ins Bad und dusche. Als ich wieder herauskomme, ist das halbe Bad nass. Der Duschabfluss ist verstopft. Mist. Ich habe jetzt keine Zeit, den Abfluss zu leeren, das muss warten. Zwei Handtücher aus dem Regal trocknen den Boden, während ich mich anziehe, mir die Haare föhne und mich schminke.

6.35 Uhr. Ich packe meine Unterlagen zusammen. Schnell muss ich noch einen neuen Zettel ausdrucken, wo ich das Kolloquium heute abhalten werde, mein Seminarraum ist durch einen Workshop die ganze Woche belegt. 

6.50 Uhr. Jetzt koche ich Kaffee, mache die Brotdosen für die Rüben und mich fertig, denn ich habe von 10-19.00 Uhr keine nennenswerte Pause, der Proviant muss reichen.

7.00 Uhr. Die Rüben wachen von allein auf. Heute ist Zahnarzttermin. Rübe 1 hat gestern Abend einen Klebezettel an die Tür gepinnt. Ich hätte es heute vergessen. Die Prophylaxe-Ausweise in die Ranzen, die Essenmarken dazu, die Brotdosen und Trinkflaschen.

7.10 Uhr. Der Kaffee ist durch. Ich trinke einen Schluck. Mist. Heute muss ich nüchtern zum Blutabnehmen. Kaffee fällt aus. Ich befülle meinen Thermobecher, die Rüben putzen ihre Zähne gründlicher als sonst morgens und ziehen sich an.

7.20 Uhr. Ich höre draußen die Müllautos und renne schnell in die Garage, die Mülltonnen und gelben Säcke an den Strassenrand zu stellen. Es ist eisig und kalt, das Müllauto fährt just in diesem Moment vor. Glück gehabt.

7.25 Uhr. Rübe 1 fragt, ob er nach dem Schwimmen nach Hause laufen kann, er müsste sonst nochmal mit dem Bus zur Schule zurück und wieder mit dem Rad nach Hause. Die Schwimmhalle ist um die Ecke. Ich schreibe einen Erlaubnis-Zettel und überlege, ob ich es zeitlich schaffe, ihn zur Schule zu fahren und dann zur Arztpraxis. Es wird reichen.

7.30 Uhr. Rübe 2 macht sich fertig und fährt mit dem Rad los. Draussen wird es früher hell. Ich merke das heute zum ersten Mal richtig.

7.35 Uhr. Rübe 1 und ich fahren los. Ich impfe ihn nochmal: nach der Schule nach Hause. Nudeln sind vorgekocht, Tomatensoße von gestern noch da. Macht es euch in der Mikrowelle warm. Um 18.45 Uhr geht ihr rüber zum Abendbrot, das ist abgesprochen.
Um 20.30 Uhr bin ich spätestens wieder da.

7.50 Uhr. Wir stehen im Stau. In 10 Minuten beginnt die Schule und eigentlich habe ich meinen Arzttermin parallel. 3 Minuten vor Unterrichtsbeginn springt er an der Schule aus dem Auto.

8.05 Uhr. Parkplatzsuche vor der Arztpraxis.

8.20 Uhr. Ich muss warten und aber eigentlich dringend los. Um 10 Uhr ist die erste Prüfung.

8.35 Uhr. Im Auto und längst aus der Stadt raus, bemerke ich, dass mein Handy zu Hause liegt. Ich drehe um und finde es im Badezimmer wieder.

8.50 Uhr. Es ist kalt und glatt. Ich darf nicht schneller fahren. Es hilft nur noch beten, dass kein Stau ist.

9.59 Uhr. Ich sitze in meinem Raum. Studentin und Zweitprüfer verspäten sich um gute 10 Minuten wegen Glatteis. Uff.



Diese Woche ist die erste von drei arbeitsintensiven Prüfungswochen an der Hochschule.
Mündliche Prüfungen, Lehrproben, künstlerische Prüfungen.

Die Hälfte aller Prüfungszeiten orientiert sich nicht an den Unterrichtszeiten meiner Kinder in der Schule oder den Arbeitszeiten des Herzbuben (mittags bis spätabends), so dass die Rüben in dieser Woche zum ersten Mal  merken, wieviel bislang um sie herum geplant wurde und wie es sich anfühlt, wenn das tagelang einfach nicht geht.

Eine merkwürdige Mischung aus schlechtem Gewissen und Vertrauen in sie macht sich in mir breit.

Prüfungszeit ist es auch für uns in puncto Hausbau. Vieles geht schief.

Die Stadtwerke haben die Hausanschlüsse letzte Woche nicht fertiggestellt. Der Grund: sie haben vergessen, in der Strasse den Strom dafür abzuschalten. Das muss zudem angekündigt werden. Wurde es nicht. Deppen! 
Dann gab es Regen und wurde zu nass für Erdarbeiten an Stromkabeln. Dann gab es Frost und seit gestern Schnee. Neuer Termin war gestern. Aber es war so kalt, dass die Schutzisolierung der steifen Kabel drohte zu brechen. Es wurde nicht erledigt. Neuer Termin: nächste Woche Dienstag.

Für uns bedeutet dies: 
Lüfter und Kabel organisieren, um das Haus über Null Grad zu halten. Denn die Heizung lief ja schonmal und ist mit Wasser gefüllt. Wenn das gefriert... - man kann es sich denken!

Es bedeutet auch, die Lieferung der Küche und die Montage ein viertes Mal zu verschieben. Wir müssen nun Lagergebühren zahlen und mit Pech auch den Monteur, wenn er für den Tag keinen anderen Auftrag einschieben kann.

Des Weiteren habe ich meinem Vater abgesagt, der am Sonntag vorhatte zu kommen, um uns eine Woche lang beim Abschleifen und Streichen der Wände und Decken sowie beim Verlegen des Parketts helfen wollte.

Aber es wird nun keine Zwischenabnahme geben, vor der wir nicht hätten anfangen dürfen.

Ohne Zwischenabnahme kein Bodenverlegen, ohne Boden keine Küche, ohne trockenen Estrich kein Boden, ohne Heizung kein trockener Estrich, ohne Hausanschlüsse kein Strom für die Heizung.

Wir werden geprüft. 



Dienstag, 12. Januar 2016

12 von 12 im Januar (2016)

12 von 12 zum ersten Mal im Neuen Jahr. Bei uns ein ganz normaler langweiliger Dienstag.

1. 6.45 Uhr: Guten Morgen! Kaffee für uns, Brote und Trinken für die Jungs.


2. 7.00 Uhr:  Alle schlafen. Noch 15 Minuten allein für mich und meine auf die lange Bank geschobenen Bestellungen.


3. 7.15 Uhr: Zeit, die Rüben zu wecken!


4. 7.30 Uhr: Der Baum nadelt jetzt fürchterlich und wird heute endlich abgeschmückt! 
Am Sonntag habe ich Geburtstag - höchste Zeit!


5. 8.45 Uhr: Die Rüben sind aus dem Haus, das Zimmer gelüftet, die Betten gemacht. 
Ob sie im Haus und ihren eigenen Zimmern ihr Zwillings-Selbstbau-Doppelbett vermissen werden? :)


 6. 10.00 Uhr: Arbeit, erster Teil 5 Häuser weiter: Klavierunterricht. 
Dankenswerterweise darf ich bei den Herzbuben-Eltern meine Schüler unterrichten. 
Der Herzbube selbst testet derweil unser neues Fitness-Studio um die Ecke.


7. 13.30 Uhr: Schulschluss. Kind 1 ist zu Hause, Kind 2 hat noch Chor, der Herzbube ist schon bei der Arbeit. Mittagessen geht heute nur in Etappen.



8. 14.30 Uhr: Abgeschmückt. 
Meine seit vielen Jahren geliebten, schönen Kerzenhalter (im Vordergrund) vom Weihnachtsmarkt der Schwedischen Gemeinde in Berlin haben in diesem Jahr leider gelitten. Einer ist verkohlt und ich weiss noch nicht, wie man es retten kann... Wenn jemand einen Rat hat - ach, ich wäre sehr verbunden.


9. 15.00 Uhr: Arbeit, zweiter Teil: Vorbereitung für die Prüfungswochen. Die Rüben sind unterwegs in der Stadt mit Freunden. 


10. 18.30 Uhr: Schnelles Kinderwunsch-Abendessen: Maultaschen in Brühe. Bitte sehr. Aber nicht für mich. 


11. 19.00 Uhr: Ich bin der Serie seit 3 Tagen absolut verfallen: Downton Abbey. 
Ich war heute fleissig und habe alle Vorlesungen für Donnerstag fertig. Es müsste doch nur noch ein allerletztes kleines Seminar für dieses Semester vorbereitet werden: Solfeggien im historischen Kontext. 
Nein, nichts zu machen: mir ist nach anderem historischen Kontext.



12. 20.00 Uhr: Die Rüben sind so gut wie im Bett, der Herzbube noch nicht wieder zurück von der Arbeit. Ich stricke nun den letzten Schritt (Knopfleiste und Kragen) an meinem "Zwischen-den-Jahren-Projekt" - dem Easy-Peasy-Strickmantel Marke Eigenbau aus meiner absoluten Lieblingswolle:

Strickmuster:     orientiert an dieser großartigen Raglan-von-oben-Anleitung von Zuzsa

Wolle:                Rigato von Wolle-Rödel, gestrickt auf Nadelstärke 5.


Danke fürs Zusehen. Alle anderen 12 von 12 findet Ihr hier.  Bis zum nächsten Mal. :)