Dienstag, 8. März 2011

Zurück aus dem großen Sandkasten

Einen Tag hat es doch gebraucht, mich von 38 Stunden Wachsein 
(Nachtflug und Warten auf Anschlussflug)
zu erholen.

Und es geht frisch ans Werk  - wobei: zugegebenermaßen weniger als Nähen und Sticken.
Die letzten Näh-Aufträge arbeite ich bis morgen noch weg.

Und dann ändert sich vieles.

Bis zum Jahresende ist jedoch mein Träller-Kalender binnen der letzten beiden Wochen überraschend prall gefüllt und die Lädchen werden (leider) weiterhin nur noch mit fertigen, nicht aber mit gesondert anzufertigenden Dingen bestückt 

Ein "Push" im Job, den ich so nicht (zu diesem Zeitpunkt) erwartet hätte,
lässt es hier an den Maschinen ruhiger werden.

Zudem muss nun wirklich eine feste Kinderbetreuung her,
die den Gatten hier entlastet mit seinen unregelmäßigen Diensten.

Möglichst aus dem Ort, möglichst mobil, möglichst flexibel,
möglichst nett und kompetent, zuverlässig und gut organisiert.

Die Suche danach gestaltet sich allerdings nicht so easypeasy wie erhofft.
Die umliegenden Agenturen für sowas wollen dermaßen unverschämt hohe Gebühren für ihre "Vorauslese",
daß es mich auf den Hosenboden setzt.

:(

Die Oma war bisher und ist weiterhin die Rettung in der Not, muss aber auch hunderte Kilometer stets an- und abreisen und hat auch noch ein eigenes Leben und nicht mehr die Kräfte einer 40jährigen für die Rüben.

Freunde-Eltern strapazieren wir bereits über die Maßen und können aus Zeitmangel so wenig zurückgeben.

Doch ein Au Pair?

Aber das darf nur soundsoviel Stunden arbeiten und nicht mehrere Tage am Stück mit den Kids alleine bleiben.
Braucht ein Zimmer (nervig, aber ginge), kostet weniger Geld als die 400-Euro-Kinderfrau (prima), aber man muss nehmen, was kommt und das kann auch fies schiefgehen (blöd).

Puh!

Ich bin momentan noch sehr ratlos und frustriert. :(

Kommentare:

  1. wir hatten für unsere drei kinder morgens schule, krabbelstube und kindergarten.für abends kam immer die wundervolle judith die das von 17 bis 26 also oberstufe und studium gemacht hat.wir haben sie als praktikantin im kindergarten kennengelernt und es hat einfach von anfang an selbst mit unseren unregelmäßigen arbeitszeiten(theater) prima funktioniert.liebe grüße susanne

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  2. Ich frage mich gerade, ob man wirklich jedes AuPair einfach nehmen muss. Ich kenne das Verfahren nur in umgekehrter Richtung - also ich meine, ich war selber mal AuPair. Damals musste ich polizeiliche Führungszeugnis, mind. vier Empfehlungen, Steckbrief und Anschreiben vorlegen. Als meine Austauschfamilie dann Ersatz für mich gesucht hat, haben sie auch mehrere Vorschläge von ihrer Agentur bekommen und hätten auch noch weitere einfordern können.
    Ich war damals auch ganze Wochenenden mit den Kindern allein und musste dafür einfach wenig im Haushalt machen. Ein AuPair muss zB. auch, zumindest bei meiner Agentur, angeben, wie viele Stunden es gewillt ist zu arbeiten.
    Klar verstehe ich, dass Sie sich Sorgen machen, dass sowas böse schief gehen kann, es kann aber auch wunderbar klappen.

    Ich wünsche Ihnen eine schnelle Lösung aus dem Dilemma.
    LG Kat

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  3. Wäre ein Job für mich, aber leider habe ich selber zwei Kinder, die meine Flexibilität auch einschränken...und wir wohnen ca.25km voneinander entfernt...
    Wünsche euch ne passende Lösung für alle.

    GLG
    Peggy

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