Freitag, 30. September 2011

Herr, wohin sonst

Danke, dass Du sie hast gehen lassen.
In Frieden und ohne Schmerz.

Du hast uns Zeit gegeben, den Gedanken fassen zu können.



Wir konnten ahnen, wie es sich anfühlt ohne sie zu sein.
Danke dafür.
Jetzt verstehe ich, warum.

Sie hat die Zeit noch gebraucht.
Wir haben sie gebraucht.

Danke für diesen sonnigen Tag, an dem es leicht fällt es anzunehmen.
Danke, Gott, für Deine unendliche Liebe.




Donnerstag, 29. September 2011

Asterisk und Verlosung

Anfang der Woche kam was richtig Schönes bei mir an.


Das neueste Webband von Anja Rieger - Asterisk.


Ich finde es wunderschön.



Wer am Montag bei Kai Anja sein Glück versucht hat und leer ausging, 
hat hier und heute nochmal die Chance, je einen Meter von diesem zauberhaften Webband zu ergattern.

Und weil es hier fast 180 Leser (bald! bestimmt!) und fast ebensoviele Verkäufe bei dawanda gibt, worüber ich mich wirklich sehr freue, denn ich habe ja seit Wochen eigentlich gar keine Zeit mehr zum lustigen Nähen und Sticken
so lege ich noch was drauf:


Eine kleine Kramtasche (15x10cm) aus meinem Lieblingswollfilz mit Asterisk 
und der Möwe aus dem Hause Hamburger Liebe.

Nicht nur was für uns Nordlichter! ;)



Ein Kommentar unter dieses Posting und Ihr seid dabei.
Morgen (Freitag) Abend um Mitternacht schließt sich der Deckel auf dem Lospott.

Viel Glück und einen schönen sonnigen Tag mit viel Vorfreude auf das lange Wochenende
wünscht

Sandra :)

Freitag, 23. September 2011

Liebeserklärung

In Halle an der Saale bin ich mal ein Jahr lang zur Schule gegangen.
1992.
Eine Art Zwischenstation.
So richtig wusste ich nicht, was ich da wollte, aber es war eine wichtige Zeit.
Eine sehr wichtige.

Hier habe ich meine ersten Gesangsstunden bekommen - 
bei meiner Lehrerin sogar eine ganze Zeit lang gewohnt - und im Leeeeben nicht geahnt, 
daß ich mit dem Trällern mal meinen Lebensunterhalt verdienen würde.

Für einen Schwester-Bruder-Schwester-Abend habe ich mich heute von Leipzig aus
 in die S Bahn gesetzt und bin nach Halle gefahren.

Und ich war in Gedanken schlagartig 20 Jahre zurück....









Gegen Abend zog es mich in die Kleine Ulrichstrasse.
Ich wollte wissen, ob es ihn noch gibt.
Den Pub, in dem ich damals mit meinen Freunden Abende und Nächte verbracht habe, wo es das beste Frühstück der Stadt gab und wo einem auch die verrücktesten Wünsche erfüllt wurden.

Wo ich den ersten Alkohol meines Lebens getrunken und die erste Kippe geraucht habe.
Wo ich lernte, dass Schwarzbier und ich niemals mehr Freunde werden würden.
Wo wir zu Live-Musik gesungen und getanzt und uns gegenseitig den Liebeskummer getröstet haben.
Wo wir in hitzigsten Diskussionen über Nietzsche, Platon,
Gott und die Welt Zeit und Raum komplett vergaßen.
Wo einige der wichtigsten Freundschaften meines Lebens entstanden sind, die bis heute Bestand haben, obwohl wir inzwischen auf der ganzen Welt verstreut leben und nun Doktor der Physik, Kameramann, Sängerin, Polizistin und Schauspieler geworden sind.

In den Kaffeeschuppen.

Und dass mich der Zufall genau heute, am 22. Geburtstag des Kaffeeschuppens hierher führte,
 war ein ganz besonderes Gefühl.



Dass die wundervolle Jaqueline, die uns schon vor 20 Jahren bediente, auch heute noch dem Laden soviel Seele schenkt, war wohl die schönste Überraschung.


"Unser Tisch"



Für unser Geschwistertreffen haben wir uns das nt-Café ausgeguckt, das Café der Kulturinsel Halle, dessen Intendant lange Zeit Peter Sodann war, der vom Leipziger Tatort.

Ein beeindruckendes Ambiente, freundliche Bedienung (die uns sogar unsere Wünsche die schmale Wendeltreppe nach oben brachte) und sehr gutes Essen.


Bis in die Lampengestaltung der "Keramikabteilung" hinein zieht sich der kreative Geist des Hauses.
Scherenschnitt-Geschichten *ggg*







Die Stadt hat sich verändert.
Ich war erschrocken, erstaunt, überrascht, wehmütig.

Aber ich komme gern wieder. :) 

Dienstag, 20. September 2011

Kommen und Gehen

Kurze Stippvisite zu Hause und 2x schlafen im eigenen Bett.
Hat was.
Enthusiastischer Empfang - natürlich - und sehr viel Kuschelzeit*.
(*und die Feststellung, daß Kinder binnen 4 Wochen verdammt viel lernen...)

Das erste Treppenhaus wurde von den Rüben zur Kunstgalerie gepimpt.

Auspacken, waschen, neu packen.

Die kleine Diva habe ich heute von der Durchsicht geholt.
Sie nimmt Abschied und geht auf Reisen zur neuen Besitzerin, die bereits mit Equipmentvollausstattung füßchentrippelnd auf das Paket wartet. 

*lechz*

Überblick für das nächste Projekt verschaffen.

4 Wochen ohne war schon sehr hart!


*örks*
Um 5 Uhr klingelt der Wecker. 

See you in Leipzig!

Montag, 12. September 2011

12 von 12 (September)

Noch immer ausm Städtle :)


Frühstück

Waschtag

Sommer.

Woche 3 von 4 geschafft.

Trendgesöff vom Lieblingsasiaten.


Reinfuchsen.

Ins Hirn kriegen.

Aufrüschen.

Same procedure: Gute Nacht sagen.
                                     
Relax.

Gute Nacht.

Bei der wundervollen Frau Kännchen gibt's alle anderen.

Are you next?


EDIT:

Nein, es sind keine Fischeier. :)

Die Perlen sind Tapioka-Perlen, ein reines Stärkeprodukt, gewonnen aus der Maniokwurzel.
 Hat quasi nix. 
Kein Fett, keinen Zucker, kein Cholesterin.
Aber auch keine Vitamine. :P

Diese Perlen gehören zum oben gezeigten Bubble Tea.
Der wird gemacht aus Grüntee (oder Schwarztee), sehr viel Eiswürfeln, etwas Sirup (den man sich aussucht).
Das kommt alles in den Shaker und dann in den Becher.
Das "Topping" sind diese Perlen.

Um die Perlen für Bubble-Tea zu verwenden, muss man sie kochen und kann sie dann nach Geschmack süßen (Lychee, Peach, Strawberry, ...)


(entliehen von Lollicup)

Die Konsistenz ist weich. 
Wenn man draufbeisst, platzen die Bubbles und schmecken süß.
Ein bisschen wie Kaubonbon.

Die dunklen Boba-Perlen mag ich nicht, deshalb sieht man bei mir nur helle im Becher.