Donnerstag, 9. Februar 2012

*hatschi!*

Dass diese eine Woche zu Hause zu einer Mama-Woche wird, hatte ich so nicht erwartet.
Schön ist es aber.
Rübe 1 schnieft, hustet und fühlt sich nicht und blieb die ganze Woche gemütlich bei mir.
Rübe 2 hielt sich 3 Tage wacker, aber es war ja - wie so oft -  nur eine Frage der Zeit...



Dieser Tage müssen meine Schwester und ich uns mit dem Thema "Familienbesitz" auseinandersetzen.
Kaufen oder nicht kaufen und so weiter.

Während des Nachdenkens an meine Kindheit und des In-die-Zukunftfühlens fiel mir etwas ein, 
was ich - neben ganz vielen anderen tollen Dingen - von meiner Großmutter gelernt habe.

Selbstgemachter Hustensaft aus Schwarzem Rettich.

Kennst Du nicht? Paß auf - ist ganz einfach und sehr lecker! :)

Du brauchst einen schwarzen Rettich (Gemüsehändler fragen, wenn Du keinen schwarzen Rettich kennst oder finden kannst), Zucker (oder Kandis oder Honig), ein Messer,ein chinesisches Eßstäbchen (wahlweise Stricknadel) und eine Tasse.

Von dem Rettich schneidest Du oben trichterförmig einen Deckel ab und unten die Spitze.
 

Mit dem Eßstäbchen bohrst Du von oben nach unten ein Loch in den Rettich.
Mit dem Messer kannst Du das Loch oben noch ein kleines bisschen ausschneiden, muss aber nicht sein.

Dann stellst Du den Rettich auf eine Tasse und füllst in den Trichter oben 
Zucker (oder Kandis oder Honig) ein.

Deckel wieder drauf und stehenlassen.

Der Zucker entzieht dem Rettich Saft und Wirkstoffe und bereits nach einer Stunde kann man das erste Löffelchen verabreichen.
Die Wirkstoffe sind Senföle, Vitamin C, Magnesium, Selen, ätherische Öle, Kalium und B-Vitamine.
Sie wirken antibakteriell, reinigend, schleimlösend und beruhigend. 

Man kann einen Rettich auch aushöhlen, das Fruchtfleisch kleinschneiden, mit Zucker mischen und wieder hineingeben.
Lässt man den Rettich über Nacht stehen, bildet sich sehr viel Saft.
Aus einem Rettich können so bis zu 200 ml gewonnen werden 
und den Zucker kann man mehrmals wieder auffüllen.


In diesem Sinne: Gute Besserung! :)



Kommentare:

  1. das ist ja toll! jetzt brauche ich nur noch schwarzen Rettich!!! *hust*

    liebe grüße
    lina

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  2. Ich kannte das Prinzip bisher nur mit roher Zwiebel...auf zum Selbstversuch!*hust*
    Vielen Dank für den Tipp,lg Nadja

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  3. Wir reichen momentan Zwiebelsaft und sagen Danke für dein Freebie: http://amberlight-label.blogspot.com/2012/02/mug-rug-fur-die-tagesmutter.html

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  4. Kannte ich auch bisher nur mit Zwiebeln. Ich könnte gerade fürs Kind ein Hausmittel gegen Halsweh brauchen ... *seufts*

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  5. Ach je,hier dasselbe....
    Einen nach den anderen erwischt es.
    Den Rettichsaft hat uns mal eine Nachbarin gemacht,die seitdem von den Kindern eher gemieden wurde :o).
    Wir versuchen es mit heißer Zitrone,na ja.

    Gute Besserung und liebe Grüße
    Simone

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  6. Cool, schon gemerkt :-)
    Meine Kinder neigen ja nicht so zum Husten, aber ich - und wenn, dann gerne wochenlang *grrrr*

    Wie schmeckt denn das??

    LG Tina

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  7. @ Simone und Tina:

    Der Saft schmeckt meinen Kindern sehr gut.
    Durch den Zucker ist er recht süß.

    Ich erinnere mich, daß ich als Kind mit Hustensaft entweder Thymiangeschmack (wie heute Mon*apax) oder den Rettichsaftgeschmack verband und beides gern mochte. :)

    Simone, ich weiß ja nicht, womit Deine Nachbarin den Rettich gefüllt hat. Eventuell Honig mit starkem Eigengeschmack?!

    LG, Sandra

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  8. Das probiere ich auch mal, klingt spannend! Gute Besserung Euch jedenfalls. Wollte noch sagen, daß ich leider neulich nicht zu Deinem Bloggertreffen nach S kommen konnte, vielleicht klappt es ja bei einem nächsten Mal! LG, Katharina

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  9. Ich kenne das mit dem Rettich auch - lecker und hilft! Allerdings kenn ich das mit dem Aushölen nicht. Wir zerhacken den einfach - alles in ein Schraubdeckelglas in den Kühlschrank, Zucker drauf und dann mit einem Löffel oben den Saft abschöpfen. Geht übrigens auch mit Zwiebeln - falls man keinen Rettich bekommt. Allerdings schmeckt Rettich besser. :-) Und ich bild mir ein, dass es auch besser hilft ... aber das kann auch reine Einbildung sein, damit ich den Rettichsaft nehmen kann. ;-)

    Liebe Grüße

    Ursula

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  10. Hallo,

    durch Zufall hab ich heute Deinen Blog entdeckt und bin gleich für eine Stunde darin versackt. Das passiert mir wirklich selten. So schön geschrieben, so tolle Fotos. Und dann noch dieser Tipp hier, den ich gleich morgen ausprobieren werde.
    Ich hoffe es ist ok für Dich, wenn ich den Blog verlinke.
    Viele Grüße aus Hamburg
    Schnackeline

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  11. Ha, das Hausmittelchen ist ja genial!
    Davon habe ich noch nie gehört... muss ich unbedingt auch mal ausprobieren!

    Danke für die ausführliche Beschreibung!

    Papagena

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