Sonntag, 22. Januar 2012

Upcycling II

Während die Rüben mit ihren Pyjamaparty-Gästen den Film der Wahl schauen dürfen,
der schwedische Engel in der Stadt unterwegs ist und
der Gatte trällernd durch die Lande reist, sortiere ich meine Rechner.

Ich räume auf, lösche viel, drucke aus, hefte ab, 
uploade endlich sämtliche Bilder und Dateien in Onlineverzeichnisse.

Dabei fällt mir ein mp3-Album in die Hände, 
das ich seit unserem Wegzug aus Hamburg nicht mehr gehört hatte. 


Kennt Ihr Cheri Magill? 

Ich habe diese Platte rauf-und runtergehört. 
Jeden Tag. :)

Beim Hören heute habe ich mich gefragt, was sie macht, 
ein bisschen gegooglet und bin auf ihr Blog gestoßen. 

Macht großen Spaß zu lesen. :)

 Hier gibt es ihre Musik. Sie macht (leider) keine mehr, sondern bloggt nur noch. 
Aber das unglaublich erfolgreich. Toll!!!

Ach, dann fand ich noch einen Link zu einem Tutorial, den ich Euch auch nicht vorenthalten möchte.
Die Idee ist nicht neu, aber lustig umgesetzt, seht selbst, vor allem das Video dazu:




Übrigens kann man auf Cheris Blog von oben auch noch ein weiteres 
tolles Upcycling-Tutorial sehen, wo aus einem zu engen Pullover total einfach ein Cardigan wird.

Ich sollte öfter mal aufräumen und morgen mach ich mir einen Schal. *gg*

Samstag, 21. Januar 2012

Bloggertreffen in Stuttgart


Am Tisch sind noch 2 (sicher auch 3) Plätze frei.

Wer noch mag, kann sich gern bei mir melden. :) :) :)

Am 29. Januar um 10 Uhr - Ort auf Anfrage (Stuttgart Mitte). 


LG, Sandra

Dienstag, 17. Januar 2012

Und wieder...

Mein Bruder gratulierte mir (zum x-ten Mal) sehr charmant zum 29., 
die kleine Schwester muckierte aber schon im Vorjahr auf Gesichtsbuch und wunderte sich, 
daß sie plötzlich eine Zwillingsschwester hat, die sogar 9 Tage jünger sei.


Überhaupt - Fehsbukk: die Zahl derer, die zum Geburtstag anrufen, auf die Mailbox sprechen, smsen, mailen oder ein Stevie Wonder/Bob Dylan/Heintje/usw.-Birthday-Video an die virtuelle Leinwand werfen, 
ist mit diesem Social Web-Dingens um das zigfache angestiegen.

Was man nicht im Kopf hat, hat man auf dem Display.
Ich gebe zu, daß ich etwa 2/3 der Geburtstage derer, die sich nicht im engsten Freundeskreis scharen, 
mindestens um einen Tag verpasst hätte.

Gestern abend fand ich auf pinterest ein interessantes Rezept.

Frei nach dem Motto "If in doubt, bake a cake" dachte ich, daß erfrischende Lemon Bars ein toller Gegenentwurf wäre zur  Marzipan- und Schoko-Sahne-Torten, die die Rüben gestern für sich die geplante Kaffeetafel aussuchten.
Die Zutaten waren alle zu Hause und während ich heute vormittag so den Boden zusammenrührte, der vollkommen pulverig blieb und später das nicht mal annähernd sich bindende (soll auch nicht) Ei-Zucker-Zitronensaft-Gemisch über den vorgebackenen Boden goß, sah ich das Experiment bereits gescheitert und war sicher: 
Das wird nie so aussehen wie auf dem Foto und vor allem ist es Universen von einem "perfekten Lemon Bar" entfernt.

Aber:


Hätte ich sie nicht zu früh (weil nicht ganz abgekühlt) geschnitten, sähen sie so aus wie auf dem Foto.
Jawoll!

Mein tollstes Geschenk ist der 8x Spocht-Gutschein vom Gatten für mich trendaffines Faultier.
Ich wollte dieses Kraftplatten-Ruckeldings schon immer mal ausprobieren und bei der furchtbar viel freien Zeit  den Vormittagen der kommenden Wochen in Stuttgart, die dem intensiven Selbststudium dienen, 
muss man ja auch mal ein Päuschen machen und sich den plattgesessenen Hintern wieder knackig zuckeln.

Und noch mehr Geschenke:

Die liebe Diana hat mir ein Nähbienchen-Shop-Maskottchen gehäkelt. 
So süß!


(Und ich ahne, daß sich mindestens zwei mir persönlich bekannte Leserinnen wegen eines Running Gags gerade kringelig lachen.)

Und dann hat Frau cutelicious einen Brief geschickt, der mich einen ungewohnt sopranigen Entzückungsschrei ausrufen ließ. 
Ist aber noch alles top secret und wird nur ein bisschen gezeigt.


Apropos toll:

Heute beginnt in Berlin die diesjährige Fäschn Wiek.
Irgendwie kommt man hier in (und so nah dran an) Berlin ja auch nicht drumherum.

Frau Rieger präsentiert ihre neueste Dress Up-Collection, die Zweite!, parallel zum großen Event.





Ein paar davon haben sich auf meine Zippertaschen geschlichen.
Auf die extragroßen (19x14 cm) Kramtäschchen aus dem Stickrahmen, da kommen sie ganz hervorragend zur Geltung.

Die Dickhäuterdame kommt im Lederdress daher. Rosa. Natürlich!


Das Mäuschen kuschelt sich in feinstes Wollvlies.


Und der Affe mag es sowieso bunt. Egal, was kommt. :)


Tiere gibt es eigentlich noch viele viele mehr, nur die dicke Berta hat sich an irgendwas komisch verschluckt...

Die neue Stickserie Dressed Up gibt es ab Donnerstag, 19.1. im Shop von Anja Rieger.

Vielen Dank, daß ich probesticken durfte!

Die Täschchen wandern gleich mal in den Shop, der ist ja total leergekauft....*huch*


Donnerstag, 12. Januar 2012

12 von 12 (Januar)

Frühstück

Grau und finster, drinnen brennt Licht von morgens bis abends. 

3. und letzte Impfung.

 Ich bin völlig verzückt, von meinem neuen Drucker aus Emails verschicken zu können. 
Unglaublich, diese Technik!

Teaser Nr.1 

Teaser Nr.2

Orkanböen und Platzregen auf dem Hinweg.

Rübe 2 beim Training.

Noch mehr Orkanwind und noch mehr Platzregen auf dem Heimweg. 
Trotz kurzen Wegs zum Auto sind wir drei naß bis auf die Knochen.

Lieblingsabendessen: Spaghetti IN Rinderwürstchen.

Nachtisch und Gruß an Frau Keks. :) 

Abschied vom letzten Kleinkindkram - 
die Rüben (und wir) haben genug von den unbequemen Kinderstühlen - ab zur E-Bucht..

Extra früh ins Bett und weiterlesen. :)

Alle anderen finden sich wieder hier.



Freitag, 6. Januar 2012

Erst das Vergnügen, dann die Arbeit

Fauler Freitag.
Geschafft habe ich heute gar nichts.

Die letzten Nächte habe ich mir mit der Steuer 2010 (völlig chaotisch) und 2011 (schon besser, aber immer noch chaotisch) bis 2 und 3 Uhr um die Ohren geschlagen.

Da wunderte es mich heute gar nicht, daß ich um 7.15 Uhr, als die Rüben gerade zur Schule losradelten 
und sich der Gatte fertigmachte für seinen extralangen Tag, der ihn heute noch nach Hamburg, trällern und wieder zurück führt, nochmal "kurz" und auch nur "für 5 Minuten" auf dem Bett einschlief und erst um 12 Uhr wieder aufwachte. *upps* 

So habe ich kurzerhand den Freitag zum gefühlten Wochenende erklärt, zumal morgen für den Gatten und mich ein ganz normaler Arbeitstag ist. Mit langen Proben und für mich mit großem Konzert. 

Davon profitierten auch die Rüben, die sich mein Weihnachtsgeschenk ansahen (und prompt zum Lieblingsfilm erklärten.  :) )

Währenddessen genoss Frau Trulla etwas, was sie schon IMMER mal ausprobieren wollte, sich aber nie traute: den Besuch der mobilen Kosmetikerin zu Hause. *dekadenzmoduson*
Mein "dätschiges" und fettglänzendes Gesicht brauchte anschließend nicht einmal mehr unter Leute und beim Wimpernzuppeln hatte ich zum ersten Mal keine Von-der-Liege-spring-Ambitionen. *gg*

Jetzt wird dieser unproduktive Tag ebenso unproduktiv beendet. Druckfrisch und kühlschranktemperiert.


Von hier.

PS: Etwas entsetzt war ich vorhin, als unser schwedischer Engel gestand, noch nie Dirty Dancing geschaut zu haben. Bin ich etwa schon sooo alt? *notier*: Unbedingter Nachholebedarf! :)

Dienstag, 3. Januar 2012

Ich bin dankbar





...für meinen Mann, der eine feste Arbeitsstelle hat und für unsere Familie sorgt.

....für den Lärm und die Unordnung, die meine Kinder machen, weil es bedeutet, daß ich mit Kindern gesegnet worden bin.

...für die Kleidung, die ein wenig zwickt, weil es bedeutet, daß ich genügend zu essen habe.

...für die Wäscheberge in der Waschküche, weil sie bedeuten, daß meine Familie und ich genug Kleidung haben.

...für das Telefonklingeln, weil es bedeutet, daß da Menschen sind, die sich um mich kümmern und mit mir sprechen wollen.

...für die Müdigkeit am Ende des Tages, weil es bedeutet, daß ich imstande bin hart zu arbeiten.

...für den Boden, der gewischt werden muss, für die Fenster, die geputzt werden müssen, für die Dusche und Toilette, die gereinigt werden müssen, weil es bedeutet, daß ich ein Zuhause habe.

...für den Wecker, den ich früh am Morgen ausschalte, weil es bedeutet, daß ich lebe.

...für das Chaos, das nach einer Party zu beseitigen ist, weil es bedeutet, daß ich von Freunden umgeben war.

...für alle Geburtstagsparties, die meine Kinder besuchen, weil es bedeutet, daß auch sie mit Freunden gesegnet worden sind.

...für die Lücke, die ich am hintersten Ende des Parkplatzes finde, weil es bedeutet, daß ich in der Lage bin zu gehen.

...für die Tränen, die ich vergossen habe, weil sie bedeuten, daß ich mich noch sorge.

...für den Unterricht, den ich bezahle, weil es bedeutet, daß meine Kinder Talente entwickeln.

...für die Arbeit, die hinter mir liegt, weil es bedeutet, daß ich gesegnet bin mit Arbeit.

UND SO VIELES MEHR...






Birkenäste: Wald
Fläschchen: Apotheke
Draht, Granulat, Blumentopf: Baumarkt
Rosen: Blumenmarkt