Dienstag, 29. Mai 2012

8 Rübenjahre


...und ihr seid immer noch die Coolsten. :)

Ein toller Tag war das. :)

(Und auch Mudderns Scheiben sind immer noch die usseligsten im ganzen Viertel und ihr isses nach wie vor Banane.)

Sonntag, 27. Mai 2012

Raus!

Auf die Frage, wohin wir denn unsere Picknick-Tour heute machen wollen: 

"Zum Kletterbaum!" - "Zum Frühstücksplatz!" - "Oder zum Pilzpausenplatz!" - "Nein! Zum Alten Strand!" 

Wer es nicht weiß: die Rüben waren 2 Jahre lang glücklichste Montessori-Waldkindergartenkinder.

Jeden Tag draußen. Bei Wind und Wetter. Bei Regen und Knallsonne.
Ausnahmen: Sturm und Glatteis.
Das kam in "unseren" zwei Jahren vielleicht 2x vor.

Ebenso oft waren die Kinder in der Zeit krank.
Dankbarerweise prallt noch heute an ihnen so gut wie jeder Infekt ab.

Sie vermissen die Kindergartenzeit bis heute und im ersten Schuljahr mussten wir auch noch einige Male "mitwandern", weil ihre Sehnsucht nach den Ritualen, alten Plätzen und Erzieherinnen so groß war.

Natürlich waren wir heute schließlich am "Kletterbaum" 
und die Picknickdecke haben wir am "Frühstücksplatz" aufgeschlagen.

Die Wegwerfgrills sind noch ebenso schlecht wie vor 20 Jahren, aber es macht total Spaß! :)



Der beste Sommernudelsalat ever:
Kringelnudeln (2 Tüten alnatura Dinkelspirelli, die brauchen keine 5 Minuten), eine Hand voll getrocknete Tomaten (kleingeschnitten), 1/3 Packung gefrorenes Basilikum, 2-3 Schwenker Olivenöl - fertig)




Und aus der Kindergartenzeit blieb ein unglaublich großer Schatz 
Erfahrungen, Erlebnisse, Gelerntes, Überraschendes.


Daß man aus Taubnesselblüten Honig zutscheln kann, zum Beispiel.


Ich war nie in einem Kindergarten.
Meine Mutter wollte das nicht.
Das Bitterste war: ich habe 6 Jahre lang direkt neben einem Kindergarten gewohnt und oft, sehr sehr oft, mit dicken Tränen in den Augen stundenlang wehmütig am Zaun gestanden.
Von meinem Kinderzimmerfenster aus konnte ich, wenn ich ganz rechts stand, auf den Spielplatz gucken.
Und wenn das Küchenfenster offen war, hörte ich die Gitarre und Lieder.
Ich habe sie heimlich mitgelernt.
Ich kannte die Namen der Kinder und hatte sogar ein paar "Freunde" - wenn ich mit meiner Großmutter hinten im Garten war, konnten wir uns treffen und erzählen und lachen.

Es ist etwas, was ich meinen Eltern bis heute sehr nachtrage und etwas, 
was ich für meine Kinder niemals wollte.
Warum?

Weil mir der Sprung ins kalte Wasser "echtes Leben" fast den Atem genommen hat.
Plötzlich fand ich mich inmitten von 20 anderen Kindern wieder, alle gleich alt, alle kannten sich.
Mich kannte niemand. Ich kannte niemanden.
Darauf war ich nicht vorbereitet.
So viele Kinder... es fiel mir wahnsinnig schwer mich zurechtzufinden.

Und spielen durften wir auch nicht, denn wo ich mich wiederfand, war die 1.Klasse.
Es sind bis heute keine schönen Erinnerungen an diese Zeit.
Unterricht vor 30 Jahren an einer Regelschule (was anderes gab es ja nicht) 
- bedarf keiner weiteren Beschreibung, oder?

Tatsächlich habe ich bis heute das Gefühl beraubt worden zu sein.
Der Kindergarten dort nebenan war einer der besten Kindergärten der Stadt.
Ein schönes Spielgelände, tolle Ausstattung mit wahnsinnig viel Spielsachen (was nicht immer selbstverständlich war damals) und ganz tolle Erzieherinnen, die mich mit meinen Kullertränen oft am Zaun sahen und mir auch mal ein Eis rüberreichten.






Ich bin dankbar für diese Zeit, in der meine Kinder hier glückliche Stunden verbringen durften.
Die Freundschaften zu anderen Eltern sind tiefe Freundschaften geworden.
Gleich zu Beginn unserer Zeit dort wurde ein Film über den Kindergarten gedreht und ihr vermutet es:
er wird noch heute sehr sehr oft angeschaut. :)))




Samstag, 26. Mai 2012

Südamerika-Auslosung

Sooo schöööön hier draußen.

Ein bisschen Gartengewühle zwischen den Liegestuhlepisoden - 
eigentlich nur zur Nervenberuhigung des ewig im Garten wühlenden Nachbarn. für das schlechte Gewissen.

Freie Tage sind was Feines.

Besonders, weil bei uns freie Tage nicht immer automatisch freie Tage für alle sind.
Wir arbeiten fast immer an Wochenenden, in den Ferien, über Feiertage, usw.

Da ist ein Pfingstwochenende OHNE eine einzige Verpflichtung etwas ganz Besonderes.

Der schwedische Engel ist mit seiner Kirchenjugend auf einem Pfingst-Camp und wir sind zu Hause.

Wir sind nicht die großen Unternehmer. 
Im Sinne von: ständig auf Achse, ständig den Kindern etwas bieten müssen.
Liegt sicher daran, daß der Job so turbulent ist.
Aber nicht nur das : die Kinder haben es gern, wenn Zeit ist mit den Nachbarskindern zu spielen 
oder lange ungestört zu schaukeln oder einfach nur bei mir im Arm auf dem Liegestuhl zu lümmeln.

Sich aus dem Kühlschrank ein Eis holen, für die Nachbarn gleich eins mit 
und wieder rüber auf den Spielplatz oder zu Leni gegenüber aufs Trampolin.

Unsere Radtour haben wir deswegen auch auf morgen verschoben.
Weil es so schön hier ist.


Ausgelost wurde deshalb auch hier draußen mit Hilfe von einer der Rüben.


Die Ohrringe, die wunderschönsten blauen, gehen an:


NÄHLIESEL


Den hübsche Schal mit den Perlen gewonnen hat:


UTA (ohne Blog)


Und der wunderschön bemalte Kochlöffel wird verschickt an:


FRAUKE

Euch Dreien meinen allerallerherzlichsten Glückwunsch!!!

Ich brauche nun Eure Postanschrift, um Euch Eure Gewinne zusenden zu können!
Besonders hoffe ich, daß Uta hier nochmal reinlinst, denn so ohne Blog und anonym....

Denjenigen, die nun kein Glück hatten: keine Sorge- die nächsten Tourneen sind längst geplant. :)))
Es macht wirklich großen Spaß beim Bummeln über Märkte in fremden (oder nicht so fremden Ländern) zu überlegen, was schön für eine Verlosung  an Euch wäre. Riesengroßen Spaß!!!


Ich wünsche Euch ein entspanntes und weiterhin so großartig sonniges Pfingstwochenende!!!




Freitag, 25. Mai 2012

Freitagsfüller #165


Nach langer langer Zeit mal wieder Zeit für den Freitagsfüller. Hurra!



1. Endlich SONNE .
2.  KNALLROTER NAGELLACK an meinen Füßen.
3.  Wenn wir TERRASSE UND GARTEN ENDLICH SALONFÄHIG HABEN, KANN DIE PARTYSAISON BEGINNEN.
4.  BRAD PITT IST SO OFT IN BERLIN, DAS KRIEGT MAN KAUM MIT. DEN wollte ich immer schon sehen, aber ich habe es noch nicht geschafft.
5.  Egal ob MIT ODER OHNE STÜCKCHEN, GEMÜSESUPPEN GEHEN BEI MIR IMMER - SOGAR MORGENS.
6.  APEROL SPRIZZ UND FÜSSE HOCH AUF DEM TISCH DRAUSSEN -  kann ich zur Zeit nicht widerstehen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf EINE LETZTE VERPASSTE ONLINE-FOLGE CSI, morgen habe ich VOR, MEINE NEUEN KNALLROTEN ORTLIEB-BACKROLLER  EINZUWEIHEN UND EINE RADTOUR SAMT SPIELEN UND GROSSEM GRILLPICKNICK geplant und Sonntag möchte ich AUSSCHLAFEN, SPÄT FRÜHSTÜCKEN UND MIT DEN RÜBEN INS STRANDBAD GEHEN!
Den Freitagsfüller gibt es jeden Freitag hier. DANKE, BARBARA!! :)

Die AUSLOSUNG des reichlich gefüllten LOSTOPFES erfolgt morgen.
Dieses Mal gibt es wieder die klassische Fleißarbeit mit ausgeschnittenen Zettelchen.
Ich bin ja soooooo gespannt, wer welches der drei schönen Teile gewinnt....whoooohoooo.

Einen geruhsamen Freitag-langes-Wochenende-Einklangabend wünsche ich.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Maulwurf-Helfer

Frau Rieger hat wieder fleißig die Feder geschwungen.
Passend zum schönsten Gartenwetter entsprangen dabei viele kleine niedliche Maulwürfe.

Beim Anblick vergesse ich augenblicklich die kleinen schwarzen Beulen im Rasen. *gnihiii*
Naja. Fast jedenfalls.

Klar war, daß die kleinen Biester in den Garten gehören.

Und das tun sie auch.

Auf dieser kunterbunten Wimpelkette am Geräteschuppen.







Meine Lieblinge sind diese beiden.
Der linke, der fast vom Wimpel fällt, weil er dem faulen Maulwurf eins über die Mütze ziehen will.
Und der Faulpelz, der sich darüber kringelig kugelt. *gggg*




Und diese beiden Träumer... *hachz*




Und auf zwei Utensilos sind auch noch ein paar gelandet:








Die schnuggeligen Maulwürfe als "Fleissige Gärtner" gibt es ab morgen, Donnerstag, den 24.5. bei Anja Rieger im Shop.
Vielen Dank, daß ich probesticken durfte.
Es war - wie immer - ein großes Vergnügen!! :)))

PS: Denkt dran, ebenfalls bis morgen läuft noch meine Südamerika-Verlosung. *dumdidum* :)

Montag, 21. Mai 2012

Back from South America und VERLOSUNG

Auch nach 2 Tagen hat mich der Jetlag noch fest im Griff.
Vor 4 Uhr heute morgen schlief ich nicht ein,
hatte um 2 Uhr Bärenhunger und schlief,
kaum daß die Brut in der Schule war, nochmal bis mittags ein....

Aber das Wichtigste jetzt:

Natürlich hab ich Euch was mitgebracht! :)

Keine Stoffe (das war mir dann doch alles viiiel zu bunt) 
und auch keinen Wein (die besten Südamerikaner hat - man staune - auch mein Edeka hier).

Aber aus meinem frisch erkorenen Lieblingsland CHILE
kommen 3 schöne Mitbringsel, die ich hiermit in die Runde werfen möchte.

Alles handgemacht und - auch wenn man ein wenig danach suchen muss - auf den Handwerksmärkten tatsächlich von denen verkauft, die es auch gefertigt haben.

1.  ein Paar schlichte Ohrhänger und ein dazu passendes Armband 
aus wunderschönem Lapislazuli, 
der aus Chile kommt und dort zu Schmuck verarbeitet wird.




2. ein zweifarbiges handgewebtes Tuch mit Perlen.





3. ein handbemalter Kochlöffel aus Puerto Vagas







Na, das lohnt sich doch, was? 

In den großen Lostopf wird jeder geworfen, der unter diesem Post einen Kommentar hinterlässt und zweimal reinschmeissen darf sich jeder, der diese Verlosung verlinkt und den Link hier drunter re-postet.


Der Lostopf-Deckel schließt am Donnerstag, 24.Mai um Mitternacht.


VIEL GLÜCK wünsch ich Euch!!!! :) :) :)

Sonntag, 20. Mai 2012

Santiago de Chile und Caracas

Die letzten beiden Stationen der langen Reise.

In beiden Städten werden wir von den Deutschen Botschaftern empfangen.

Es gibt die üblíchen Reden, Lobesbekundungen, Pressefotos und : 
gutes Essen, auf das sich - zumindest in Caracas - 
ein Teil der Meute schon vor Ende der Botschafterrede gestürzt hat. 
Ich natürlich auch.


 Santiago de Chile










Caracas

Diese Stadt, die neben Bogotá (Platz 8) mit Platz 3 die Liste der 10 gefährlichsten Städte der Welt anführt, hat mir am deutlichsten vor Augen gebracht, wie paradox diese Reise ist.
Wir residieren in 4-5 Sterne-Hotels, verdienen in den 3 Wochen das 10fache eines hier landesüblichen Monatslohns und von den 4 Millionen Menschen, von denen die meisten in den elenden Barrios (in Brasilien Favelas) hausen, in ihren selbst an die Steilhänge gebauten Hütten, ohne Wasser und Strom, (über)leben viele nur von dem, was sie anderen klauen oder durch Drogenhandel.








Kinder von hier haben keine Chance, wenn ihnen keine gegeben wird.

Ein großer Chancengeber ist José Abreu.

Er hat in Caracas ein Musikschulsystem aufgebaut, wie es weltweit kein Vergleichbares gibt.
Kinder aus den Slums können 6 Tage die Woche kostenlosen Musikunterricht bekommen, sie kommen in eine gewaltfreie Umgebung, bekommen viel Zuwendung und größtmögliche Hilfe weit über den Musikunterricht hinaus.

"El Sistema" - wie es kurz genannt wird, 
hat trotz vorrangig sozialer Ausrichtung herausragende Musiker hervorgebracht.
Der wohl bekannteste ist Gustavo Dudamel.


Mitten in die Slums wurde vor 5 Jahren ein großes Musikzentrum gebaut.
Es beherbergt unzählige Übe- und Unterrichtsräume, 
Probesäle für viele Chöre und Orchester der Fundation und 2 Konzertsäle.

Im großen Konzertsaal haben wir gastiert.



Durch die gläsernen Türen der Unterrichtszimmer konnten wir teilhaben an der großartigen Arbeit, 
die dort geleistet wird. 


Vor dem Abflug haben wir in der Hotelanlage noch ein bisschen Sonne getankt, bevor es zum Flughafen ging. (Der Weg allerdings führte über die Berge, weil just an diesem Tag ein 3 Wochen andauernder Krieg zwischen Gefängnisinsassen beendet wurde und Gefangene bzw. deren Angehörige schießend auf der Flughafen-Autobahn unterwegs waren...)



Fast zu Hause.

Danke an alle Leser, die an dieser Reise "teilgenommen" haben.
Es hat großen Spaß gemacht. :)

Wenn der Jetlag überwunden ist, darf auch wieder etwas genäht werden. :))))