Freitag, 24. Oktober 2014

Einblicke

In der vergangenen Woche habe ich Einblick genommen in eine fast neue Welt.
Hier beschrieb ich meinen Weg zu einer einschneidenden Entscheidung, an deren Umsetzung ich nun akribisch arbeite. 
Mein erster Weg führte mich in einen Kindergarten. In einen besonderen Kindergarten, denn dessen Leiterin war die ehemalige Kindergärtnerin vom Herzensmann. :)

Wir lernten uns neulich auf dem Gemeindefest kennen. Der Pfarrer, der meine Pläne kannte, setzte uns gleich zu Beginn nebeneinander und wir vertieften uns in ein wunderbares Gespräch.

Wir machten aus, dass ich hospitieren komme und nach und nach die Einrichtungen und Konzepte kennenlerne.
So fuhr ich nun eine Woche lang morgens um 7 Uhr in den Kindergarten, arbeitete mit, lernte die Kinder und 8 warmherzige Kolleginnen kennen, die mir schon am zweiten Tag sagten, es würde sich anfühlen, als wäre ich schon seit Jahren bei ihnen.




Ich erfüllte nur einen Bruchteil der Aufgaben einer Erzieherin, ich führte kein Elterngespräch, machte keine Entwicklungsdokumentation, tauschte keinen Dienst, ging nicht ans Telefon, nahm an keiner Besprechung teil, wechselte keine Windel, blieb mit den Kindern nie allein und bereitete nichts vor und nichts nach.


Dennoch waren es fünf eindrucksvolle Tage, mit 8 kompetenten und sehr gut ausgebildeten Fachleuten, die mir viele Fragen zu diesem hochkomplexen Beruf geduldig und liebevoll beantworteten. Es werden auch noch weitere Hospitanzen in anderen Einrichtungen folgen, aber ich wusste schon am ersten Tag, dass genau dieser Kindergarten mich öfter als nur diese 5 Tage sehen wird.
Nicht zuletzt durch das Angebot, ab sofort die Musikalische Früherziehung zu übernehmen, was ich leider ausschlagen musste, da der Kalender bis Sommer kommenden Jahres bereits randvoll ist.


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In den letzten Tagen kam der Herbst auch in meinem Kopf an. Bis dahin war es irgendwie immernoch eine Art "Restsommer". Zu warm für das Anschalten der Heizung, aber zu kühl für "nur T-Shirt"-Abende.
Das Wochenende in Hamburg war so warm, dass jede freie Minute draußen und ohne Jacke verbracht werden konnte. 



Noch kein Gedanke an die Kanne Tee auf dem Stövchen, die mit der ersten aufgedrehten Heizung üblicherweise Einzug in die langen Abende findet.

Die Rüben haben gerade Ferien und genießen sie sehr. Vollkommen verpflichtungsfrei. Ich beneide sie. Bald sehen wir uns wieder und bis dahin bekomme ich viele Bilder und Videos geschickt. 




Wenn der kommende Mittwoch vorbei ist mit einem ziemlich wichtigen Termin, dann wird die Nähmaschine entstaubt und die erste Weihnachtsgeschenke-Idee umgesetzt. Ich bin schon gespannt.

Bis dahin aber gibt es viel zu tun und die letzte Stunde des Tages gehört mir und diesen neuen Sehnsüchten:



"Eine der großen Liebesgeschichten unserer Zeit, die schon Hunderttausende Leserinnen begeisterte und stetig neue Leser findet: Die Suche nach ihrem vermissten Vater führt Julia Win von New York nach Kalaw, einem malerischen, in den Bergen Burmas versteckten Dorf. Ein vierzig Jahre alter Liebesbrief ihres Vaters an eine unbekannte Frau hat sie an diesen magischen Ort geführt. Hier findet sie nicht nur einen Bruder, von dem sie nichts wusste, sondern stößt auch auf ein Familiengeheimnis, das ihr Leben für immer verändert." 




Kommentare:

  1. genieß die Zeit!

    ein wunderschönes Wochenende
    anja

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  2. Servus!

    Und wirst Du auch die Ausbildung machen? Gibt es in D auch Colleges für Erwachsene Quereinsteiger?
    Jedenfalls beglückwünsche ich Dich zu Deiner Entscheidug! Ich könnte mir keinen schöneren und keinen anderen Beruf vorstellen.
    VG Sandra

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