Donnerstag, 16. Oktober 2014

Gelee im Glas, Gelee im Kopf

Neulich bekam ich 2,5 Kilo Quitten geschenkt. 
Hinzu kamen letztens noch 1 Kilo Äpfel.
Weil wir nicht genug Gläser hatten, sind der Mann und ich gestern in die Stadt 
und haben noch 3 von diesen schönen Kilner Jars gekauft.

Der Mann hat ja Ferien und hat geschnibbelt, die Frau hat gerührt. 
Super Arbeitsteilung.

Ergebnis:
7 Gläser Quitte-Ingwer-schwarzer Pfeffer-Gelee
4 Gläser Apfel-Limette-Ingwer-Chili-Gelee
Rezepte: frei Schnauze


Das Geleekochen war eine willkommene Unterbrechung 
vom Rechner am Schreibtisch, an dem ich seit Tagen sitze.

Vorbereitung zu einer Bewerbervorstellung. Lehrauftrag.
Befristet auf 2 Semester - passt genau in meinen Plan mit der Ausbildung.

Ich habe Jahre nicht mehr so intensiv theoretisch über Didaktik gebüffelt und viel vergessen, das meiste in den letzten Jahren aus dem Ärmel geschüttelt oder auf fertige Skripte zurückgegriffen.

Zum Glück habe ich noch jeden Zettel aus dem Studium (damals hatte ich noch keinen Computer, geschweige denn Internet oder ein Handy!! Wahnsinn!) und eine Menge Fachbücher im Regal.
Der prüfende Prof ist (Glück? Pech?) ein Crack auf seinem Gebiet, das muss also alles bis ins letzte Detail didaktisch-methodisch PERFEKT vorbereitet sein.

Mein Hirn glüht und fühlt sich zeitweise auch an wie Gelee.
  

Tasse Kaffee und Brötchen mit Apfelgelee hilft jetzt bestimmt.
Lernpause! 

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