Dienstag, 30. September 2014

Dänemark 2014 - Bildernachlese

Grundrisse ergooglen und zeichnen,  Pause machen, Tee kochen, unterrichten, die ausschleichende Bronchitis betüddeln - die kleine große Urlaubssehnsucht klopft an.

Ich wollte von Dänemark erzählen.
Knapp 3 Wochen zu elft in großem Haus. Mit Pool. Und WLAN.
Ziemlich geschützt für sich, kurz hinter Sondervig in Richtung Hvide Sande.

Der erste Urlaub mitsamt neuer Familie. (Groß-)Eltern, 3 Brüder und deren Anhänge: Frau, Freundinnen, Kinder.
Größter Anhang waren die Rüben und ich.
Spannende Sache, nicht ganz unbelastet, wenn man die Jahre zuvor mit entspannten Schwiegereltern nicht sonderlich gesegnet war. Aber nun.

Wie das mit präpubertanten Technikfreaks so ist, waren Innenpool und freies WLAN für die Rüben die selbsterkorenen Highlights des Sommers. Na gut, Drachensteigen dann schon auch noch. Und Strandgutsammeln.

Dänemark erlebte schon vor unserer Ankunft den heißesten Sommer seit einer ganzen Generation (3 Wochen am Stück um die 30°C), von dem wir auch noch knapp 2 Wochen mehr als genug hatten. In der letzten Woche wechselten sich Regenschauer, Hagel, Sturm, Sonne und Wind im gefühlten Viertelstundentakt ab.
Der Pool wurde gegen Urlaubsende zum Segen, gleich nach dem Frühstück und bis kurz vor der Nachtruhe.
Zwischendurch wurde mal geguckt, was der Sturm so an den Strand spülte und wie man selbst Kerzen macht.

Hin-und Rückfahrt waren echte Geduldsproben. 11 Stunden hin (inklusive Staus und Kurzstopp in Hamburg, um die Bodyboards der Rüben abzuholen, die dort seit dem letzten Darssurlaub mit den besten Freunden im Schuppen lagerten.) und 9 Stunden zurück.

Aber genug, schaut selbst. Ich könnte ja sofort wieder hin...
























Nächstes Jahr aber wieder der Darss. :)




Mittwoch, 24. September 2014

Überfluss

So richtig will es irgendwie nicht in Gang kommen, das Bloggen, aber nach einer regen Diskussion neulich bei "Gesichtsbuch" mit Kai Anja, Nette und anderen "alten Hasen" hab ich wieder Lust bekommen und komme durch das Bloglesen und -schreiben wohlmöglich auch wieder zum Nähen und Sticken. 

Eine so lange Blogpause....und dabei passiert soviel hier gerade.

Jeden Tag Überfluss.

Vielleicht ist aber auch das ein Anstoss, doch weiterzumachen, denn es ist alles durchaus überaus "bloggenswert".

Ein Update:

Seit etlichen Monaten ist klar, dass die Rüben im nächsten Sommer zu uns ziehen, vom Rand Berlins an den Rand des Teutoburger Waldes.
Das bedeutet, es wird sich ganz viel verändern und zu organisieren sein.

Das allein ist ein Großereignis.


Hinzu kommt parallel der Beginn einer neuen berufsbegleitenden Ausbildung für mich und der Schulneuanfang der Rüben (der allein schon einen riesigen Fragenkatalog aufwirft, wenn man aus einem 6-Jahre-Grundschule-System in Berlin-Brandenburg in ein 4-Jahre-Grundschule-System in NRW dummerweise nach der 5. Klasse wechselt).


Doch der Vater vom Herzbuben war Lehrer, Vize-Schulleiter und kennt sich aus mit der Stadt, mit den Schulen und allem, was helfen könnte.

Als Hausbesitzer, Vater von vielen Kindern und Sparfuchs hat er zudem echt Ahnung von Finanzen, was uns gerade wahnsinnig weiterhilft, denn:

Wir ziehen nochmal um. In etwas Eigenes.

Bauen oder Kaufen?

Bis gestern konnten wir uns beides vorstellen. Nun steht nach Hausbesichtigungen, Hausbaufirmen- und Bankgesprächen und vielem Reden über pro und contra fest:

Wir bauen.

Das Grundstück kennen wir, es ist bereits für uns reserviert.


Es liegt gleich neben dem riesigen Park, in den die Rüben sich im Sommer Hals über Kopf verliebt haben, weil man dort so tolle Sachen machen kann.



Daneben das wunderschöne Freibad, neben dem gerade eine große Schwimmhalle gebaut wird.



Jetzt geht alles sehr schnell. Die Bank sieht kein Problem, das Grundstück wird gekauft, die Grundrisse besprochen, die Anträge gestellt.

Bleibt der Winter mild, ziehen wir in 9 Monaten ein, wird er hart, wird es eher Weihnachten.

So sitze ich nun über Baubeschreibungen, zeichne Raumpläne und durchforste Baublogs nach den cleversten architektonischen Raumlösungen und halte Rücksprache mit dem dankenswerterweise kritischen Hamburger Architektenfreund.




Es wird kein Baublog - keine Sorge - nächstes Mal erzähle ich verspätet vom schönen Urlaub in Dänemark, meinem ersten Quilt, dem Leben und der Liebe. Denn die spüre ich auch im Überfluss.

Stay tuned! :)