Sonntag, 8. November 2015

Zwischenzeit

Wir haben uns eingerichtet in unserem kleinen Nest. 
Es ist wirklich klein zu viert, aber wahnsinnig gemütlich.
Viele Freunde und die Familie haben uns bereits besucht - Platz ist in der kleinsten Hütte.



Weil die Rüben seit August durch den späteren Schulbeginn auch abends etwas später ins Bett gehen, haben wir zwischen Abendessen und Zubettgehen neu gewonnene Zeit.



Draussen ist es um 17 Uhr bereits fast dunkel und hier drinnen gehen die Kerzen an.
Das große Panoramafenster zum Garten hin hat eine riesige Fensterbank, die ich noch in den letzten Zügen sehr genieße und dekoriere, denn im neuen Haus haben wir insgesamt nur 3 brüstungshohe Fenster, alle anderen sind bodentief geplant und gebaut.    

Da sitzen wir also abends zusammen und genießen Familienzeit.
Es ist so anders als früher. Viel entspannter. Mir wird bewusst, dass diese Zeit kostbar ist. 
Die Pubertät klopft an und die Kuschelmomente werden seltener.  



Seit Herbstbeginn habe ich auch wieder die Stricknadeln in der Hand. Im Sommer kann ich einfach nicht stricken. Ich weiss auch nicht - es ist so.



Ich stricke gerade 2 Projekte parallel: einen Cardigan von Makerist und ein großes Dreiecktuch aus schwarzer superfeiner Kashmir-Wolle. Beides von Lana Grossa. 
Die Wolle für beide Projekte hatte ich im Februar erstanden, als in Detmold ein Wolle-Laden schloss und alle (!) Knäuel für je 2,-€ verkaufte. 

Vielleicht bin ich bis zum Umzug fertig mit beidem? Mal sehen.

Umzug. Achja. Das Haus.

Es ist fast fertig, Anfang bis Mitte Dezember soll die Übergabe stattfinden. 
Wenn man bedenkt, dass Mitte Juli gerade erst die Bodenplatte gegossen war, es Stein auf Stein gebaut wurde und nicht im entferntesten ein Fertighaus ist, ist das ein wirklich erstaunliches Tempo.






Nun trocknet der Estrich vor sich hin, wir lüften fleissig.

Was für eine spannende Sache, das, was wir einst in Kladde auf Papier zeichneten und dem Architekten zeigten, nun bald bewohnen zu können. 
Vor einem Jahr um diese Zeit war das ein irgendwie noch ganz fremder Gedanke.

Bis es soweit ist, erwartet uns noch viel Arbeit. 

Und in der Zwischenzeit machen wir es uns gemütlich.

1 Kommentar:

  1. Ach ich freu mich so für euch
    Ganz liebe Grüsse aus HH
    Von Annette

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