Sonntag, 22. November 2015

Rituale

Jedes Jahr im Advent fange ich an eine Liste zu schreiben.
Darauf sind sehr schnell 40 Namen. Der allerallerengste Familien-und Freundeskreis.
Ich vergleiche die Liste jedes Jahr mit den Listen aus den Vorjahren und stelle fest, dass sich wenig ändert. Die engsten Freunde sind die engsten Freunde geblieben und Familie ist Familie. Auch wenn nun schon drei Namen fehlen

In jedem Jahr wird sie aber auch um ein paar Namen reicher. 
Neue Freundschaften, neue Nachbarn, manchmal hier und da ein neuer Partner oder eine neue Partnerin.

Auf dieser Liste stehen die Empfänger für meine vorweihnachtlichen Grußkarten.
Wenn über das Jahr wenig Zeit bleibt, einen Gruß zu senden oder einen Besuch abzustatten - im Advent nehme ich mir die Zeit. Komme was wolle.

In diesem Jahr wird das Schreiben der Karten etwas ganz Besonderes.
Denn es sind ganz besondere Karten.

Sie wurden entworfen von der wunderbaren, inspirierenden und zeichnerisch so talentierten Ursula Markgraf.

Hatte ich schonmal erzählt, dass sie mit einem Klassenkameraden von mir verheiratet ist und ich dass noch gar nicht so lange weiss, obwohl ich ihren Blog schon fast 5 Jahre lang lese... Die Welt ist so klein.



Ursula hat 4 Motive entworfen. Ganz wunderbare Bilder, die schon auf den ersten Blick soviel Frieden und Ruhe ausstrahlen.


Diese umarmen-wollenden Schneekugel-Engel - ich liebe sie. *hug*

Ich habe gleich ein großes Paket bei Ursula bestellt und werde in diesem Advent Menschen mit einem Gruß beglücken, die ganz und gar nicht damit rechnen.

Mögen sie inspiriert werden von diesen Motiven und mögen sie Ruhe, Zufriedenheit und eine Umarmung in Empfang nehmen.


 Übrigens gibt es nur noch heute ein Sonderangebot für diese tollen Weihnachtskarten in Ursulas Shop:




Also schnell, schnell, bevor sie ausverkauft sind! 
Habt einen ruhigen Sonntagabend und kommt gut in die neue Woche.




Donnerstag, 12. November 2015

12 von 12 im November

Dann wollen wir doch auch mal wieder - heute hat es gepasst und dank des ersten Bildes  auf Instagram von Kai-Anja hab ich auch dran gedacht.

Mein Tag war eigentlich ein ganz typischer arbeitsreicher Donnerstag.
Schaut selbst:



1. 8.55 Uhr: Warten auf das Öffnen von Staples, 
um noch einen dicken Stapel Noten für meine Studies zu kopieren.
Der große Multidingens zu Hause ist zur Reparatur 
und vom kleinen Canon habe ich gestern um 23 Uhr den Druckkopf geschrottet. *örks*



2. 9.25 Uhr: Noch gute 20 Minuten Zeit für meine 
Lieblingsparkbank vor der Hochschule und ein paar Minuten Ruhe.


3. 9.55 Uhr: Alles sortiert, Beamer läuft, ich lasse mir 
vom ersten Studenten erstmal einen Cappuccino vom Bäcker holen. 
Läuft bei mir. :P 


4. 15.00 Uhr: Feierabend. Heimweg. 
Kurz vor zu Hause noch einkaufen und zur Post.


5. 16.15 Uhr: Die Rüben sind nach ihrem langen Tag zu Hause, 
ich fahre schnell rüber zum Haus, um zu stosslüften 
und die unteren Fenster über Nacht zu schliessen. 

Wenn die Treppe endlich kommt, mache ich drei Kreuze!!!!


6. 16.40 Uhr: Tanken.


7. ...und gleich nochmal.


8. 17.30 Uhr: Rübe 2 und ich hatten heute kein Mittagessen. 
Deswegen gibt es abends ausnahmsweise warm.

Die letzten Kartoffeln von Vadderns Acker. Wir brauchen Nachschub.


9. ...dazu einmal vegan (Rübe 2) und einmal Fisch (Rübe 1)


10. Beim Einkaufen fielen sie mir in die Hände für unser diesjähriges Weihnachtsgeschenke-Projekt. Ich werde berichten. :)


11. 20.25 Uhr: Mit Blick auf die Eimsbütteler Christuskirche auf der Kerze, 
die es neulich beim Konzert dort gab, Tee 
und Hustensaft *örks* richte ich den neuen Kalender 2016 ein. 


12. 21.00 Uhr: Die Rüben im Bett, der Mann beim Basketball, ich an der Häkelnadel.
(Wenn alles gut geht, die Aldi-Häkelwolle reicht und ich die Lust behalte, wird das eine aus einem Stück gehäkelte Jacke, die ich vor einem Jahr bereits hier entdeckt hatte.)


Danke fürs Zuschauen.
Weitere 12 von 12 gibt es wie üblich hier bei Caro.

Sonntag, 8. November 2015

Zwischenzeit

Wir haben uns eingerichtet in unserem kleinen Nest. 
Es ist wirklich klein zu viert, aber wahnsinnig gemütlich.
Viele Freunde und die Familie haben uns bereits besucht - Platz ist in der kleinsten Hütte.



Weil die Rüben seit August durch den späteren Schulbeginn auch abends etwas später ins Bett gehen, haben wir zwischen Abendessen und Zubettgehen neu gewonnene Zeit.



Draussen ist es um 17 Uhr bereits fast dunkel und hier drinnen gehen die Kerzen an.
Das große Panoramafenster zum Garten hin hat eine riesige Fensterbank, die ich noch in den letzten Zügen sehr genieße und dekoriere, denn im neuen Haus haben wir insgesamt nur 3 brüstungshohe Fenster, alle anderen sind bodentief geplant und gebaut.    

Da sitzen wir also abends zusammen und genießen Familienzeit.
Es ist so anders als früher. Viel entspannter. Mir wird bewusst, dass diese Zeit kostbar ist. 
Die Pubertät klopft an und die Kuschelmomente werden seltener.  



Seit Herbstbeginn habe ich auch wieder die Stricknadeln in der Hand. Im Sommer kann ich einfach nicht stricken. Ich weiss auch nicht - es ist so.



Ich stricke gerade 2 Projekte parallel: einen Cardigan von Makerist und ein großes Dreiecktuch aus schwarzer superfeiner Kashmir-Wolle. Beides von Lana Grossa. 
Die Wolle für beide Projekte hatte ich im Februar erstanden, als in Detmold ein Wolle-Laden schloss und alle (!) Knäuel für je 2,-€ verkaufte. 

Vielleicht bin ich bis zum Umzug fertig mit beidem? Mal sehen.

Umzug. Achja. Das Haus.

Es ist fast fertig, Anfang bis Mitte Dezember soll die Übergabe stattfinden. 
Wenn man bedenkt, dass Mitte Juli gerade erst die Bodenplatte gegossen war, es Stein auf Stein gebaut wurde und nicht im entferntesten ein Fertighaus ist, ist das ein wirklich erstaunliches Tempo.






Nun trocknet der Estrich vor sich hin, wir lüften fleissig.

Was für eine spannende Sache, das, was wir einst in Kladde auf Papier zeichneten und dem Architekten zeigten, nun bald bewohnen zu können. 
Vor einem Jahr um diese Zeit war das ein irgendwie noch ganz fremder Gedanke.

Bis es soweit ist, erwartet uns noch viel Arbeit. 

Und in der Zwischenzeit machen wir es uns gemütlich.